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Die Stadt zum Anfassen: Verfügungsfonds ermöglicht Bronzemodell der Innenstadt

Die Stadt zum Anfassen: Verfügungsfonds ermöglicht Bronzemodell der Innenstadt

Ein Geschenk für Kleve: Unter dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ haben der Klevische Verein für Kultur und Geschichte, die Rotary-Clubs Kleve Schloß Moyland und Kleve sowie die Lions-Clubs Niederrhein und Kleve Kalkar der Stadt und deren Bewohnern ein besonderes Bronzemodell der erweiterten Innenstadt überreicht. „Ein schönes Geschenk, das den perfekten Abschluss des Jubiläumsjahres bildet“, freute sich Bürgermeisterin Sonja Northing bei der Enthüllung des Kunstwerks. Den entscheidenden Schub erhielt das Projekt durch eine Förderung über den Verfügungsfonds im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Kleve.

 

Reinhard Berens vom Rotary Club Kleve (links), Alwine Strohmenger-Pickmann vom Klevischen Verein, Bürgermeisterin Sonja Northing und Heinz Roelofsen vom Rotary Club Kleve Schloss Moyland nahmen den Standort des Kunstwerks vor der Enthüllung in Augenschein.

Es war ein langer Weg für die Initiatoren. Heinz Roelofsen vom Rotary Club Kleve Schloß Moyland hatte vor mehreren Jahren erstmals ein solches Bronzemodell des Künstlers Egbert Broerken gesehen – und war auf Anhieb fasziniert. Ein solches Modell, das zum Tasten, Fühlen und Staunen einlädt, sollte es auch in Kleve geben. Mittlerweile hat der Künstler aus Münster mehr als 100 Städte in Deutschland und einigen Nachbarländern mit seinen detailgetreuen Bronzemodellen beglückt.

Doch nicht ganz einfach gestaltete sich die Finanzierung. Schließlich kostet das Bronzemodell die stattliche Summe von 42.000 Euro. Gespräche mit dem Klevischen Verein für Kultur und Geschichte, dem Rotary Club Kleve sowie den Lions-Clubs Niederrhein und Kleve Kalkar trugen Früchte. Während der Klevische Verein für Kultur und Geschichte die Trägerschaft für das Bronzemodel übernahm, sicherten die Service-Clubs einen Großteil der Finanzierung zu.

20.000 Euro aus dem Verfügungsfonds

Den entscheidenden Schub erhielt das Projekt durch den Verfügungsfonds, eines der beiden Förderprogramme des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Kleve. Da das Modell und die Absicht der Initiatoren perfekt zu den Kriterien des Verfügungsfonds passten, konnte zügig eine Förderzusage getroffen werden. „Das Gremium, das über Anträge für dieses Förderprogramm entscheidet, war sich schnell einig – und so wurde der mögliche Höchstbetrag von 20.000 Euro gewährt“, blickt Anke Haun, die als Citymanagerin ebenfalls Mitglied des Ausschusses ist, zurück.

Jetzt konnte der Künstler an die Arbeit. Und die begann mit intensiven Begehungen Kleves. Alle Straßenzüge der Innenstadt durchquerte er, fotografierte die Fassaden und maß die Höhenunterschiede. Anschließend erstellte er ein Modell im Maßstab 1 zu 800, das im sogenannten Wachsausschmelzverfahren gegossen wurde.

Im Stadtmodell darf das Klever Wahrzeichen, die Schwanenburg, natürlich nicht fehlen.

Barrierefreier Zugang

Das Ergebnis ist ein detailliertes Abbild der erweiterten Innenstadt. Neben den wörtlichen Höhepunkten wie Schwanenburg, Stiftskirche und Versöhnungskirche sind auch die Geschäfte, Wohnhäuser, Parks und Plätze in allen Einzelheiten zu erkennen bzw. erfühlen. Auf einer Fläche von 1,15 x 1,80 Meter zeigt sich der Stadtkern Besuchern jetzt auf einen Blick.

Das Kunstwerk ruht auf Anröchter Sandstein, der von dem Klever Steinmetz Benedikt Kreusch bearbeitet und aufgestellt wurde. Und zwar so, dass auch Rollstuhlfahrer das Modell von allen Seiten erreichen und ertasten können. Passenderweise steht das Bronzemodell der Stadt vor der Touristeninformation am neuen Rathaus. Es ist bisher das größte Einzelprojekt, das über den Verfügungsfonds realisiert wurde.

Citymanagement Innenstadt Kleve

Informationen zu allen Fragen rund um das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Kleve und den Verfügungsfonds beantwortet das Citymanagement Innenstadt Kleve, Anke Haun, Tel. 0 28 21 – 711 56 56, citymanagement@kleve.de. Das Citymanagement ist montags von 12 bis 18 Uhr sowie freitags nach Absprache in seinem Büro, Hagsche Straße 45, anzutreffen.



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