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Schaukasten auf dem Koekkoekplatz vor dem Museum eingeweiht: Die Visitenkarte für das B.C. Koekkoek Haus

Schaukasten auf dem Koekkoekplatz vor dem Museum eingeweiht: Die Visitenkarte für das B.C. Koekkoek Haus

Kleve. „Ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk.“ So bezeichnet Ursula Geisselbrecht-Capecki, künstlerische Leiterin des B.C. Koekkoek Haus, den neuen Schaukasten unmittelbar vor dem historischen Gebäude. Das von der Klever Architektin Monika Grass gestaltete Werk ist ein echter Hingucker und weist auf die jeweils aktuelle Ausstellung des Museums hin. Gefördert wurde der Schaukasten im Rahmen des Verfügungsfonds des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Kleve sowie durch die Stadtwerke Kleve.

 

Schon 2005, unmittelbar nach der Neugestaltung des Koekkoekplatzes, stellte die damalige künstlerische Leitung des B.C. Koekkoek Hauses fest, dass dort eine Informationstafel des Museums fehlt. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel konnte diese auch in den Folgejahren nicht realisiert werden – ehe im vergangenen Jahr drei glückliche Umstände aufeinandertrafen: Zum einen entwickelte Monika Grass einen Entwurf für einen Schaukasten, zum anderen erfuhr Ursula Geisselbrecht-Capecki von der Möglichkeit, vom Verfügungsfonds Gebrauch zu machen, über den 50 Prozent der Kosten der Maßnahme abgedeckt wurden. Den entscheidenden Ausschlag gaben schließlich die Stadtwerke Kleve, die einen Großteil des übrigen Betrags übernahmen. „Da mussten wir nicht lange überlegen. Direkt gegenüber haben wir 2005 auch schon die Büste von B.C. Koekkoek gespendet, beide Werke ergänzen sich sehr gut“, so Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Kleve.

Abstimmung mit dem Denkmalschutz

Nach der Bewilligung durch das Verfügungsfondsgremium holte das B.C. Koekkoek Haus für die Umsetzung des Schaukastens die Firma BauArt aus Bedburg-Hau mit ins Boot, die aus dem Entwurf ein 3D-Modell erstellte, auf dessen Basis die Details herausgearbeitet werden konnten. „Die größte Herausforderung war die technische Umsetzung auf Grundlage der architektonischen Wünsche“, erklärt BauArt-Geschäftsführer Georg Janßen. Ursula Geisselbrecht-Capecki ergänzt: „Wir mussten uns zudem mit dem Denkmalschutz abstimmen, beispielsweise durfte das Dach des Schaukastens nicht zu groß ausfallen. Für uns sehr angenehm war, dass wir bei BauArt von der 3D-Detailplanung bis zur Aufstellung des Schaukastens alles aus einer Hand bekommen haben.“

Nach Berücksichtigung aller Wünsche und Faktoren konnte zunächst die Umsetzung des Modells beginnen, ehe vor wenigen Tagen die Aufstellung vorgenommen wurde. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem, da der Schaukasten sehr hochwertig ist. Er ist aus Aluminium, pulverbeschichtet und mit einer wasserdichten Vitrine ausgestattet. Endlich haben wir auf dem Koekkoekplatz eine Visitenkarte für unser Museum“, freut sich Ursula Geisselbrecht-Capecki. Citymanagerin Anke Haun schließt sich an: „Der Schaukasten ist sehr gelungen. Auch die Zusammenarbeit des Citymanagements mit dem B.C. Koekkoek Haus war angenehm und konstruktiv.“

Citymanagement Innenstadt Kleve

Informationen zu allen Fragen rund um das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Kleve und den Verfügungsfonds beantwortet das Citymanagement Innenstadt Kleve, Anke Haun, Tel. 0 28 21 – 711 56 56, citymanagement@kleve.de. Das Citymanagement ist montags von 12 bis 18 Uhr sowie freitags nach Absprache in seinem Büro, Hagsche Straße 45, anzutreffen.

Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2018. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Downloads

Pressemitteilung im PDF-Format

Bild Schaukasten I als JPG

Bild Schaukasten II als JPG

Bildunterschrift zum Foto „Schaukasten I“: V.l.n.r.: Jürgen Rauer (Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve), Joachim Schmidt (Vorsitzender Stiftungsvorstand Haus Koekkoek), Ursula Geisselbrecht-Capecki (künstlerische Leiterin B.C. Koekkoek Haus), Sonja Northing (Bürgermeisterin Stadt Kleve), Rolf Hoffmann (Geschäftsführer Stadtwerke Kleve), Monika Grass (Architektin), Georg Janßen (BauArt).



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