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Stadt Kleve präsentiert Planungen zum Mehrgenerationenplatz Backermatt: Ein Platz, der Generationen verbinden soll

Stadt Kleve präsentiert Planungen zum Mehrgenerationenplatz Backermatt: Ein Platz, der Generationen verbinden soll

Kleve. Bürgermeisterin Sonja Northing sprach von einem „Ort mit Aufenthaltsqualität und Begegnung“, der Technische Beigeordnete Jürgen Rauer von einem „spannenden Platz in Kleve“. Bei der Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des ehemaligen Skaterplatzes an der Straße Backermatt zu einem Mehrgenerationenplatz machten beide deutlich, wie wichtig das zentral gelegene Areal für die Stadt Kleve ist. Anschließend präsentierten Hannah Janßen und Ines Lehbrink vom Fachbereich Planen und Bauen den Anwohnern und interessierten Bürgern in den Räumen der benachbarten Volkshochschule zwei Planungsalternativen, die sie entwickelt haben. In Workshops konnten die Teilnehmer Ideen und Anregungen diskutieren, die anschließend dem Plenum vorgestellt wurden. Die Maßnahme wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve gefördert.

 

Beide Varianten der Planung sehen im nördlichen Bereich des Platzes, unterhalb der Arntzstraße, eine Art Amphitheater vor, dessen Stufen in den vorhandenen Hang eingebettet werden. Eine Multifunktionsfläche für Sport, Spiel und Veranstaltungen sowie eine Bühne runden den Bereich ab. „Wir planen zudem Ruhebereiche mit Sitzmöbeln, die auch Menschen gerecht werden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“, führt Hannah Janßen aus. „Zudem könnten wir uns einen Picknickplatz und in den Hang integrierte Liegemöglichkeiten vorstellen.“

Spiel- und Fitnessgeräte für Jung und Alt

Ein Ziel der Stadt Kleve ist es zudem, möglichst viele vorhandene Grünstrukturen zu erhalten. „Dennoch möchten wir weitere Bereiche schaffen – beispielsweise einen Gemeinschaftsgarten, in dem Nutzpflanzen angebaut werden können“, so Janßen, die gleichzeitig zu bedenken gibt, dass es hierfür einer regelmäßigen Pflege über Patenschaften bedarf. Auf dem südlichen Teil des Areals sollen nach den Vorstellungen der Stadt Kleve zudem Spiel- und Fitnessgeräte für Jung und Alt installiert werden. Die Ideen reichen von Trampolin und Tischtennisplatte über Kicker und Kletterwand bis hin zu Schachspiel und Schultertrainer.

Dass viele dieser Anregungen auf Zustimmung der Anwohner und Klever Bürger stoßen, zeigte sich in den anschließenden Workshops. In kleinen Gruppen diskutierten sie die vorgestellten Planungen, die größtenteils positiv aufgenommen wurden. Insbesondere vom Amphitheater waren viele Teilnehmer begeistert. Als Ergänzungen wurden eine öffentliche Toilette, ein Basketballkorb, Insektenhotels und Vogelkästen vorgeschlagen. Einige Teilnehmer sahen die Planungen kritisch. Sie würden sich an dieser Stelle einen Parkplatz für Anwohner wünschen.

Planungsprozess nicht abgeschlossen

Hannah Janßen machte zum Schluss deutlich, dass der Planungsprozess auch jetzt noch nicht abgeschlossen ist: „Wer Ideen oder Kritik äußern möchte, kann sich gerne an uns wenden. Parallel werden wir die Anregungen aus der Informationsveranstaltung bereits in unsere Planungen integrieren.“ Danach werden die politischen Gremien über die geänderten Planungen informiert und der Förderantrag für die Maßnahme gestellt. Die Umsetzung der Maßnahme ist für das Jahr 2019 anvisiert.

Die vorgestellten Planungen können auf der Seite www.innenstadt-kleve.de eingesehen werden.

Kontaktdaten für Ideen und Anregungen zu den Planungen:

Hannah Janßen
Tel.: 02821/84 268
Mail: Hannah.Janssen@kleve.de

Ines Lehbrink
Tel.: 02821/84 342
Mail: Ines.Lehbrink@kleve.de

 

Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2018. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure  einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Downloads:

Pressemitteilung im PDF-Format

Bild als JPG

Präsentation Umgestaltung Skaterplatz Backermatt zu einem Mehrgenerationenplatz

Mehrgenerationenplatz Backermatt – Variante 1

Mehrgenerationenplatz Backermatt – Variante 2



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