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Von Kunstwerk bis Schaukasten: Weitere Projekte werden über den Verfügungsfonds gefördert

Von Kunstwerk bis Schaukasten: Weitere Projekte werden über den Verfügungsfonds gefördert

Kleve. Antrag beschließen oder ablehnen? Einmal pro Quartal tagt das Entscheidungsgremium des Verfügungsfonds, über den für Projekte im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt Kleve Fördergelder abgerufen werden können. Erst vor kurzem hat das Gremium drei neue Anträge genehmigt, sodass weitere Fördergelder fließen.

Eines der drei Projekte, die jetzt genehmigt wurden, ist der „TOR PFEILER“. Es handelt sich hierbei um eine Lava-Basalt-Säule, für die ein Standort auf dem Bahnhofsvorplatz angedacht ist. Das zweite genehmigte Projekt ist ein Schaukasten von hoher gestalterischer Qualität am B.C. Koekkoek Haus. Das dritte Projekt bezieht sich auf Blumenampeln, die in der Kavarinerstraße installiert werden sollen.

Anke Haun ermutigt weitere potenzielle Projektinitiatoren, sich für eine kostenlose und unverbindliche Beratung an das Citymanagement Innenstadt Kleve zu wenden. Anke Haun: „Wer beispielsweise unsicher ist, ob sein Vorhaben förderfähig ist oder wie das Antragsverfahren abläuft, kann uns für ein persönliches Gespräch kontaktieren.“ Aktuell stehen noch rund 119.000 Euro für weitere Projekte bis Ende 2018 zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die Summe aus privat und öffentlich aufgebrachten Mitteln.

Privates Engagement erwünscht

Das Citymanagement Innenstadt Kleve hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Kleve außerdem eine Möglichkeit für diejenigen geschaffen, die sich privat engagieren möchten. „Wir haben festgestellt, dass viele Bürger Interesse am Integrierten Handlungskonzept haben, vor allem an den Förderprogrammen. Allerdings ist ihnen oftmals unklar, wie genau sie sich einbringen können“, so Anke Haun. Wer möchte, kann einen Betrag seiner Wahl auf das Projektkonto für den Verfügungsfonds einzahlen (Stadt Kleve, IBAN DE 56 3245 0000 0000 1042 99, Stichwort: Verfügungsfonds). Das Geld wird dann ausschließlich für Projekte genutzt, die der Innenstadtentwicklung zugutekommen.

Das Entscheidungsgremium

Das Entscheidungsgremium für den Verfügungsfonds besteht aus dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Stadtgestaltung, jeweils einem Vertreter des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte e.V., des Klever Citynetzwerks, des Haus- und Grundbesitzvereins Kreis Kleve e.V., des ASTA der Hochschule Rhein-Waal, der Wirtschaft & Tourismus Stadt Kleve GmbH und dem Citymanagement Innenstadt Kleve sowie dem Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer sowie dem Technischen Beigeordneten der Stadt Kleve. „Wir sind im Gremium sehr gut aufgestellt. Die Mitglieder bringen ihre verschiedenen Blickwinkel und fachliche Kompetenzen bei der Entscheidung über die Projektanträge sehr gut ein“, erklärt Citymanagerin Anke Haun.

Informationen zu allen Fragen rund um das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Kleve und den Verfügungsfonds beantwortet das Citymanagement Innenstadt Kleve, Anke Haun, Tel. 0 28 21 – 711 56 56, citymanagement@kleve.de.

Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2018. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure  einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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