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Verfügungsfonds

Viele kleine Teile ergeben ein großes Ganzes: Im Rahmen des Verfügungsfonds fördert die Stadt Kleve die unterschiedlichsten Maßnahmen, die zur Attraktivität der City beitragen. Sie haben Ideen, die Sie allein, mit Ihren Nachbarn oder Kollegen umsetzen möchten?

Was für Projekte sind möglich?

Gefördert werden können drei Arten von Maßnahmen.

 

Zum einen kommen konkrete Investitionen infrage. Sie wollten schon immer einen bestimmten Platz begrünen? Gemütliche Sitzbänke zum Verweilen aufstellen? Oder Spielgeräte für Kinder? Kein Problem. Sie können auch Zuschüsse für Beleuchtung im öffentlichen Raum oder die Nutzung von Baulücken beantragen.

 

Den zweiten Bereich bilden Aktionen, die zur Vorbereitung einer Investition dienen. Das kann die Entwicklung eines

Nutzungskonzeptes sein, die Beratung von Immobilienbesitzern oder eine Befragung von Kunden und Passanten.

 

Als drittes kommen Maßnahmen infrage, die nicht mit einer konkreten Investition verbunden sind. Dabei kann es sich um die Einrichtung eines Lieferservices für Kunden, die Entwicklung neuer Mietermodelle für Eigentümer oder eine Broschüre für potenzielle Investoren handeln.

 

Wie funktioniert das?

Wir empfehlen zunächst ein Gespräch mit dem Citymanagement, um sicherzustellen, dass Ihre Idee auch in das Förderprogramm passt. Dort können Sie anschließend auch den Antrag einreichen. Dafür sind folgende Unterlagen erforderlich:

 

–  Beschreibung der Maßnahme

–  Räumliche Zuordnung

–  Dauer und Zeitraum

–  Bei Maßnahmen über 5.000 Euro: die Vorlage zweier vergleichbarer Angebote

–  Kosten- und Finanzierungsübersicht

–  Angaben zum Antragsteller

Wie hoch ist die Förderung?

Bis zu 50 Prozent der geplanten Kosten können gefördert werden. Die Mindestsumme der Gesamtkosten pro beantragter Maßnahme liegt bei 500 Euro. Über die Bewilligung aller Anträge entscheidet ein unabhängiges Gremium. Ausgezahlt wird der Zuschuss nach Abschluss der Maßnahme.

Die Titelseite des Faltblattes Verfügungsfonds. Hier können Sie sich das Faltblatt ansehen.

Beispiele aus Kleve:

Zehn Jahre lang konnte der Schwanenturm zu besonderen Anlässen nicht beflaggt werden - es war schlicht zu gefährlich. Über den Verfügungsfonds wurde eine neue Konstruktion gefördert, die das Aufhängen der Flaggen enorm erleichtert. Im April 2017, pünktlich zur 775-Jahrfeier der Stadt Kleve, waren die Arbeiten abgeschlossen. Für den Antragsteller, den Klevischen Verein, ein doppelter Grund zum Feiern.
Wer durch die Kavarinerstraße schlendert, wird von einer bunten Blütenvielfalt begrüßt. Auf kompletter Straßenlänge wurden an den Laternen Blumenampeln installiert. Nach einer Beratung durch Citymanagerin Anke Haun konnte die Arbeitsgemeinschaft Kavarinerstraße e.V. Fördermittel im Rahmen des Verfügungsfonds des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve in Anspruch nehmen.
Seit Ende 2017 steht vor dem Rathaus ein Stadtmodell in Bronze. Aus der Vogelperspektive lässt sich die Stadt entdecken und ertasten. Erläuterungen in Blindenschrift dienen Sehbehinderten zur Orientierung. Das Bronzemodell wurde über den Verfügungsfonds im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts gefördert.

Beispiele aus anderen Städten:

Gefördert durch den Verfügungsfonds: die Winterbeleuchtung auf dem Marktplatz in Vreden. Foto: Stefan Gerdes
Auch Flamingos tragen in Vreden zur Aufwertung der Innenstadt bei und wurden über den Verfügungsfonds gefördert.
Bei einem durch den Verfügungsfonds geförderten Schaufensterdekorationsworkshop in Wülfrath konnten die Einzelhändler kreativ werden.
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